Jammern bringt dich 2026 nicht weiter!

Lesedauer 4 Minuten

Der „schwindende Optimismus“ in Wirtschaft und Gesellschaft kommt wenig überraschend. Nach Jahren voller Krisen, permanenter Veränderung, globalen Veränderungen und steigender Komplexität ist Müdigkeit überall spürbar: Vor allem in Unternehmen, in Teams und sogar bei Führungskräften selbst.  

Der verlinkte Artikel von economy.at (Link: https://economy.at/schwindender-optimismus-kommt-wenig-ueberraschend/) bringt meiner Meinung nach diese Stimmung durch Umfragen und statistischen Zahlen perfekt auf den Punkt: „Die Ausgangslage könnte besser sein, dennoch liegt es an uns allen, den Wirtschaftsstandort Österreich wieder auf Vordermann zu bringen“ 


Positivismus bedeutet nicht Schönreden, sondern Verantwortung übernehmen! 

Ein optimistisches Grundsetting heißt nicht, Probleme zu ignorieren oder Risiken kleinzureden. Im Gegenteil: Echter Positivismus entsteht dort, wo Realität anerkannt wird und trotzdem der Fokus auf Gestaltung bleibt. 
 
➡️Denn Vorsicht ersetzt Zuversicht & Abwarten verdrängt Gestaltungswillen. 
 
Genau hier zeigt sich eine große (unternehmerischen) Herausforderung und zugleich eine enorme Chance. Bitte verstehe mich nicht falsch: Optimismus ist auf keinen Fall naives Wunschdenken. Sondern eine bewusste innere Haltung, die darüber entscheidet, wie du Herausforderungen begegnest, wie du führst, entscheidest und handelst. Gerade zum Start eines neuen Jahres und mit Blick auf 2026 ist diese Haltung kein „weiches Thema“, sondern ein klarer Erfolgsfaktor. 

UnternehmerInnen mit einer positiven Grundhaltung stellen andere Fragen: 

  • Was können wir beeinflussen? 
  • Was lernen wir aus dem letzten Jahr? 
  • Wo liegt unsere echte Chance, trotz widriger Umstände? 

Statt sich in Jammern, Schuldzuweisungen oder Endlosschleifen des „Warum es gerade nicht geht“ zu verlieren, entsteht durch optimistisches Denken Bewegung und Dynamik. Klare Entscheidungen werden getroffen anstatt vor Angst zu erstarren und Verantwortung bleibt dort, wo sie hingehört. Und genau das brauchen Unternehmen und Führungskräfte in herausfordernden Zeiten. 

Warum Jammern Energie kostet und Optimismus Energie freisetzt! 

Was ich aktuell häufig beobachte: 

Negative Grundstimmungen breiten sich gerne ganz leise aus. Nicht laut, nicht dramatisch, aber stetig. 

Ein Satz hier, ein Seufzer dort: 

„Früher war alles leichter.“ 

„Der Markt ist halt schwierig.“ 

„Die Leute ziehen nicht mehr mit.“ 

„Die globale Situation ist belastend!“ 

Solche Aussagen wirken vorerst harmlos, doch sie formen eine destruktive ja teilweise toxische Kultur. Und Kultur entscheidet, ob dein Team in schwierigen Phasen erstarrt oder wächst. Ein positives Grundsetting wirkt hier als Gegengewicht, denn es verschafft dir emotionale Stabilität, stärkt das Vertrauen ins eigene Handeln und es hält dein Team handlungsfähig, auch unter Druck. 

➡️Optimismus ist Energie. Jammern ist Energieverlust. 

Eine gute Unternehmenskultur entsteht nicht durch schöne Leitbilder und Mission Statements an der Wand, sondern durch dein Verhalten im Alltag. Besonders in unsicheren Zeiten orientieren sich Teams stark an der Haltung ihrer Führungskräfte. Die Vorbildwirkung wird meist völlig unterschätzt. Entscheidend ist hier, wie du mit Fehlern umgehst, wie du über Herausforderungen sprichst und wie du deine Entscheidungen begründest. So entsteht echtes Vertrauen!

Ein schönes Zitat von „Batman“ Christian Bale aus dem gleichnamigen Film bringt es perfekt auf den Punkt:  

„Was ich im Inneren bin, zählt nicht. Nur das, was ich tue, zeigt, wer ich bin.“ 🦇

Ein positives Grundsetting beginnt daher immer an der Spitze: 

  • Mit Klarheit statt ausgelutschten Durchhalteparolen 
  • Mit Zuversicht statt politischem Schönreden 
  • Mit ehrlicher Reflexion statt Verdrängung 

Menschen halten die Wahrheit aus. Führungskräfte, die selbst regelmäßig innehalten, reflektieren und lernen, schaffen somit Räume, in denen Teams sich sicher fühlen und genau dort entstehen Leistung, Innovation und Loyalität. 

Positivismus braucht Struktur, sonst bleibt er Theorie 

Wichtig ist: Optimismus darf kein bloßes Gefühl bleiben. Denn Zuversicht alleine bewegt keine Projekte.

Er braucht Struktur, klare Entscheidungsräume und wiederkehrende Formate, die Reflexion und Handeln miteinander verbinden. Genau hier trifft Haltung auf professionelles Projektmanagement.

Strukturierte Projektarbeit, ob klassisch oder agil, schafft den Rahmen, in dem Optimismus nicht beschönigt, sondern definiert wird. Klare Ziele geben Orientierung, offene Kommunikation erlaubt auch schwierige Themen ohne Schuldzuweisung, und die bewusste Würdigung von Fortschritten, statt nur von Ergebnissen, stärkt das Vertrauen in den gemeinsamen Weg.

Auch spielen hierbei regelmäßige Retrospektiven und längerfristige Workshops eine wichtige Schlüsselrolle! Denn sie verbinden die Realität mit einer klaren Perspektive und dem Willen zur Weiterentwicklung! 

Als fester Bestandteil agiler Zusammenarbeit, moderiert und begleitet durch einen professionellen und erfahrenen Scrum Master, schaffen sie einen Raum, in dem Teams reflektieren, lernen und Prioritäten neu ausrichten.

Nicht als isoliertes Ritual, sondern als strategisches Steuerungsinstrument, das zeigt, was war, was wirkt und was bewusst anders gemacht werden muss. So entsteht kein blinder Optimismus, sondern fundierte Zuversicht auf Grundlage der eigenen Stärke, eingebettet in ein Projektmanagement, das dein Team stärkt und Fortschritt möglich und sichtbar macht.

2026 erfolgreich gestalten beginnt jetzt! 💪

Unternehmen, die in Zukunft erfolgreich sein wollen, werden nicht die sein, die die wenigsten Probleme hatten, sondern jene, die gelernt haben, konstruktiv mit ihnen umzugehen. 

Ein positives Grundsetting ist dabei kein Luxus.  

Oder anders gesagt: 

Optimismus ohne Handlung ist Wunschdenken. Optimismus mit Struktur, Reflexion und Verantwortung ist ein echter Wettbewerbsvorteil. Und genau jetzt, zu Beginn eines neuen Jahres, ist der beste Zeitpunkt, diesen bewusst zu wählen. 

Fazit: Und was bedeutet das konkret für dein Unternehmen? 

Ein optimistisches Grundsetting entsteht nicht von selbst. Dafür braucht es dich!

Es braucht Räume, in denen offen gesprochen werden darf. Formate, die Klarheit schaffen. Und den Mut, nicht ständig weiterzumachen, sondern auch einmal bewusst innezuhalten und ehrlich zu reflektieren, um Muster sichtbar zu machen, die im Alltag untergehen, Zusammenarbeit neu auszurichten und mit Klarheit, Fokus und Zuversicht in die Zukunft zu gehen. 

Ob mit einer Retrospektive zum Start für das neue Jahr, mit regelmäßigen Workshops, um 2026 strategisch und menschlich gut aufgestellt zu sein oder mit einem vorübergehenden Interim Scrum Master bzw. Projektleiter an deiner Seite, für externe Objektivität und Neutralität, kann ich für dein Unternehmen kurzfristig und schnell einspringen – für eine korrekte Umsetzung, sowie Entwicklung deines Teams und für maximale Effektivität. 

Diese unternehmerische Entscheidung schafft die Basis für deinen nachhaltigen Erfolg, statt für eine kurzfristige Symptombekämpfung. 

Durch meine jahrzehntelange Erfahrung kann ich dir alle Formate individuell auf dein Unternehmen anpassen, abgestimmt auf dein Team und deine aktuellen Herausforderungen. 

Wie gehst du aktuell mit Stimmung, Veränderung und Zukunftsausrichtung in deinem Unternehmen um? Schreib mir deine Erfahrungen gerne in die Kommentare. 

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